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Marderheim an der Mölle kann auf eine reichhaltige Geschichte zurückblicken. Dementsprechend bietet die Stadt ihren Besuchern eine Vielzahl verschiedener Sehenswürdigkeiten. Ganze 4 Punkte von Interesse existieren in Marderheim, welche im Folgenden vorgestellt werden sollen.

Schlossruine Marderheim

Schlossruine Marderheim, von Nordwest aus gesehen, in idyllischer Landschaft

Ursprünglich Sitz der Herzoge zu Rabaukel-Jülich, ging Schloss Marderheim 1578 in den Besitz eines schwedischen Immobilienmaklers über. Da sich niemand mit dem nötigen Interesse an und Geld für das Schloss finden konnte, begann 1580 der allmähliche Abriss der Anlage. Über die davorliegende Geschichte ist nicht viel bekannt, denn sämtliche schriftliche Aufzeichnungen wurden in Folge des großen Osterfeuers 1585 unfreiwillig verbrannt und die noch leserlichen Überreste aus unempfindlichen Gründen in der Mölle entsorgt. Außerdem gab es einen Sturm. Laut mündlichen Überlieferungen von Augenzeugen soll das Schloss jedoch beim Ausruf des Herzogtums Rabaukel-Jülich spontan aus einigen Legebatterien für Hennen entstanden sein. Einige heutige Wissenschaftler sehen dieses Ereignis, welches noch nicht vollkommen wiederlegt werden konnte, als Beweis für die Quantentheorie.

Heutzutage besticht die Ruine vor allem durch ihren spärlichen Schlossgarten, welcher zweimal jährlich von Häftlingen der örtlichen Jugendstrafanstalt gepflegt wird, sollte das Wetter gut sein. Hier können Besucher von nah und fern ausspannen und die bunte Farbenpracht des Blumenmeers bewundern, vorausgesetzt man hat sich einen entsprechenden Bildband und Ohrenschützer mitgebracht, denn auf dem Nachbargrundstück der Schlossruine finden seit 1849 durchgehend Bauarbeiten am neuen Stadtarchiv statt.

Marderheimer Dom

Dom zu Marderheim zur Mittagszeit (Sonnenfinsternis), im Hintergrund einige Industrieschornsteine

Der Marderheimer Dom ist ein Meisterwerk der westlichen Architektur und stellt zu Recht das Wahrzeichen Marderheims dar. Erbaut wurde er von 1765 bis 1765 unter der Aufsicht des berühmten Hobbystatikers Fitzgeraldo Müller-Porkfleisch. Der Dom, welcher von den Marderheimern auch liebevoll Dom genannt wird, vereint sowohl westgothische als auch klassisistische Elemente in sich und ist damit ein Sinnbild für diversen pseudo-intellektuellen Schrott, den sich das Bildungsministerium ausdachte, um die staatlichen Lehrpläne füllen zu können. Die Spitze des Doms ist nicht Teil des originalen Bauwerks, sondern wurde 1960 detailgetreu nachgebildet, nachdem die ursprüngliche Spitze während eines Tumults auf dem städtischen Weihnachtsmarkt zunächst von Unbekannten entwendet und später in 666 Stücke zerteilt und von brennenden Wachspfützen umgeben in einer leerstehenden Lagerhalle am Südrand der Stadt gefunden wurde. Bis heute konnten die Täter nicht dingfest gemacht werden; es handelt sich um einen der letzten großen, ungelösten Kriminalfälle der Bundesrepublik Deutschland.

Der Marderheimer Dom kann als Konzerthalle, Theaterbühne und Twister-Fläche für Kindergeburtstage gemietet werden. Einmal alle fünf Jahre findet Marderheims einzige staatlich geförderte Kulturveranstaltung, das Endspiel der Fußballregionalliga, im Dom zu Marderheim statt. Also eine Übertragung des Spiels. Das sollte hoffentlich klar sein. Ansonsten wird der Dom vielfältig von ansässigen Aussteigerpunks für Treffen und illegale Wettrennen genutzt.

Altes Rathaus

Marderheims historisches Rathaus, im Vordergrund eine Autokolonne der 'Bürger für die Wiedereinführung des Sozialismus'

Wie jede halbwegs respektable Stadt auf verzweifelter Suche nach Touristen besitzt auch Marderheim ein historisches Rathaus. Wobei der Zusatz "historisch" eigentlich sowohl unnötig als auch falsch ist, denn es ist das einzige Rathaus Marderheims und wurde 1992 errichtet. Ursprünglich besaß Marderheim kein einziges Rathaus, denn der Bürgermeister war erstens nie in der Stadt anwesend, sondern residierte in seinem Sommerhaus in Grünquell, und zweitens sahen es die Bewohner nicht für nötig, für solch einen sinnlosen Zwecke wie Politik extra Räumlichkeiten verschwenden zu müssen. Dadurch ist das Rathaus von Marderheim praktisch ein Leergebäude, lediglich bevölkert von einigen Spinnen und aus dem Zoo ausgebrochenen Schakalen.

Das historische Rathaus besticht durch keinerlei erwähnenswerte Merkmale. Es handelt sich um einen generischen Fertigbau aus Ressourcen der untergangenen DDR. Deswegen ist es ein absolut uninteressantes Bauwerk und bringt Marderheim in seinem Ziel, zahlungswillige Rucksacktouristen anzulocken, keinen Schritt weiter. Aus diesem Grund soll auch kein weiterer Speicherplatz für dieses Schandmal verschwendet werden.

Wieselflips-Museum

Eingang des Flip-Flipsen-Wieselflips-Museums

Marderheims neueste und langweiligste Attraktion, das Flip-Flipsen-Wieselflips-Museum, hat seit dem 03. Oktober 2013 für seine Besucher geöffnet. Zu Ehren des Stadthelden Flip Flipsen, der Marderheim mit seinen Snackideen aus der Wirtschaftskrise brachte, erbaut, bietet das Museum einen vielseitigen Einblick in das Leben und Wirken Flipsens. Angefangen bei den frühesten Kindheitstagen bis hin zu seinem Tod 1973 liefert die Dauerausstellung absolut nichts Wissenswertes, aber das haben Museen ja so an sich. Obwohl es der Name und die Thematik nahelegen, gibt es im Museum keine Wieselflips zu verkosten und auch die Mitnahme und der Verzehr von Speisen ist strengstens untersagt. Jedoch kann man einige Pappmascheemodelle von Kindern des örtlichen Kindergartens bewundern. Dies sollte mehr als genug sein, um den akuten Mangel an Knabberspaß auszugleichen. Ansonsten können Sie es sich ja im Szenecafé gleich nebenan gemütlich machen.

ACHTUNG!
Bis einschließlich dem 12.07.2015 wird das Wieselflips-Museum vollständig renoviert. In diesem Zeitraum kann die Ausstellung nicht besichtigt werden.

www.marderheim.de ist das Internetangebot der Stadt Marderheim an der Mölle.
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